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  • 07.09.2010

    Drosselung der Stahlproduktion

    Die weltgrößten Stahlproduzenten © WSA
    Die weltgrößten Stahlproduzenten © WSA

    Um die Vorschriften für Umweltschutz und Energieeinsparung einhalten zu können, hat die chinesische Regierung ihre Stahlproduzenten zur Drosselung der Produktion aufgefordert. 30 große Hütten in der nordchinesischen Provinz Hebei seien angewiesen worden, ihren Ausstoß für die restlichen Monate des Jahres herunterzufahren, meldete die Nachrichtenagentur Reuters. Die Preise für Betonstahl seien daraufhin auf ein Vier-Monats-Hoch angestiegen.
    Die Volksrepublik ist laut der World Steel Association der größte Stahlverbraucher, aber auch das bedeutendste Herstellerland. Etwa die Hälfte des weltweit produzierten Stahls kommt aus China.

  • 03.09.2010

    Peking versinkt im Automeer

    Alle 46 Sekunden ein neues Auto
    Alle 46 Sekunden ein neues Auto

    Gerade verkündeten die chinesischen Behörden, der zehntägige 100-Kilometer-Stau vor Peking habe sich aufgelöst, nun hat sich eine noch längere Autoschlange auf der Strecke von der Inneren Mongolei nach Peking gebildet.
    Vor allem in der Hauptstadt wächst das Blechheer rasant. Das Beijing Traffic Management Bureau gibt an, dass am 1. August 4,4 Millionen Kraftfahrzeuge in Peking zugelassen waren. Alle zehn Minuten erhöhe sich diese Zahl um 12,94 Kfz und damit um 1.863,4 Autos pro Tag. Halte dieser Wachstumstrend an, dürften zum Jahresende 2010 rund 680.000 zusätzliche Kfz die Pekinger Straßen verstopfen.
    Die in der Tageszeitung „China Daily“ thematisierten ideen, wie dem Problem beizukommen sei, reichen von einer „Staugebühr“ nach Londoner Vorbild bis hin zum altmodischen Fahrradfahren. Für ersteres brauche die Hauptstadt jedoch flächendeckende Systeme zur elektronischen Gebührenerhebung. Außerdem müsste der öffentliche Nahverkehr, insbesondere das U-Bahnnetz, so ausgebaut werden, dass man auch ohne Auto an sein Ziel  gelangen kann. Denn dass Millionen Pekinger wieder aufs Fahrrad umsteigen, sei wenig wahrscheinlich.

  • 01.09.2010

    Verbesserung des Investitionsklimas

    Die Europäische Handelskammer in China begrüßt die kürzlich veröffentlichte Richtlinie des Staatsrats, wonach in China gelistete Unternehmen dabei unterstützt werden sollen, ausländische Investoren anzuziehen. China hat eine Reihe von Maßnahmen zugesagt, mit denen das Investitionsklima im Land verbessert werden soll.
    Unternehmen aus dem Ausland möchte die Regierung dazu ermutigen, als strategische Investoren bei börsennotierten chinesischen Firmen einzusteigen und mehr Mittel am chinesischen Kapitalmarkt aufzunehmen. Der Staatsrat teilte mit, dass die Teilnahme von ausländischen Investoren auch bei der Restrukturierung heimischer Unternehmen begrüßt werde. Außerdem stellte er Anreize für potenzielle Investoren in Aussicht, an Forschungs- und Entwicklungsprojekten mitzuarbeiten und sich gemeinsam mit chinesischen Partnern um die Mitwirkung an High-Tech-Projekten zu bewerben.

  • 31.08.2010

    Design-Preis für deutschen EXPO-Pavillon

    Deutscher EXPO-Pavillon © Yovohagrafie
    Deutscher EXPO-Pavillon © Yovohagrafie

    Der deutsche Pavillon „Balancity“ auf der EXPO 2010 in Shanghai gewinnt einen Red-dot-design-award für die inhaltliche und bauliche Umsetzung des EXPO-Mottos „Better City, Better Life“. Der Red-dot-design-award ist einer der größten Designwettbewerbe der Welt. Weit über 6.000 Arbeiten wurden in diesem Jahr eingereicht und begutachtet. Dabei wurden 610 Arbeiten mit einem „roten Punkt" prämiert.
    Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober werden auf der EXPO 2010 schätzungsweise 70 Millionen Besucher die Ideen zum EXPO-Motto „Better City, Better Life“ live erleben. Über 240 Teilnehmer stellen sich mit ihrer eigenen Interpretation dieses Leitmotivs vor, darunter auch die Bundesrepublik.
    Unter dem Titel „Balancity“ präsentiert sich Deutschland als vielseitige, ideenreiche Nation, als ein innovatives und zukunftsorientiertes Land, das zugleich großen Wert darauf legt, Wurzeln zu erhalten und Traditionen zu bewahren.

  • 26.08.2010

    China baut größtes Bohrschiff der Welt

    China baut Schiff für Tiefseebohrungen © BoH
    China baut Schiff für Tiefseebohrungen © BoH

    China hat mit dem Bau des größten Bohrschiffes der Welt begonnen. Wie die chinesische Tageszeitung „China Daily" berichtet, hat eine Werft der Hafenstadt Dalian in der Provinz Liaoning mit dem Bau des 500 Millionen US-Dollar teuren Giganten begonnen. Das Projekt setzen das chinesische Unternehmen COSCO Dalian Shipyard Co. Ltd und die Deutsche Verkehrs-Bank AG (DVB) um. Das Bohrschiff „Dalian Pioneer", das der deutschen DVB gehören wird, soll die größte schwimmende Bohrvorrichtung in der Welt werden. Die Länge des Schiffes wird 290 Meter und die Breite 50 Meter betragen, es soll im dritten Quartal 2012 fertig sein. Die Anlage - die erste dieser Art aus chinesischer Produktion - kann Bohrungen bis zu einer Tiefe von 9.000 Metern ab dem Meeresgrund durchführen und eine Million Barrel Erdöl an Bord nehmen.

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